Aufräumen macht glücklich

Neulich habe ich zufällig in einem Abendmagazin im Fernsehen eine Art Test verschiedener "Glücksrezepte" gesehen. Nicht viel Neues war dabei, aber gut, immerhin wurde man dabei an so manches erinnert.

Einer der Tipps, der bei mir im Moment richtig gut funktioniert, war der mit dem Aufräumen. Als Beispiel wurde eine Schublade vorgeschlagen, die man sich vornehmen sollte. Drei Kisten sollte man aufstellen: "Behalte ich", "Weg damit" und "Weiß nicht".



Ähnlich praktiziere ich das schon immer. Nur dass meine "Weiß nicht"-Kiste nicht, wie geraten, nur für vier Wochen in den Keller verschwindet, sondern so lange dort bleibt, bis ich etwas aus dieser Kiste brauche oder, was wahrscheinlicher ist, der Keller mal wieder aufgeräumt werden muss.

Wie auch immer. Aufräumen macht mich tatsächlich glücklich. Böse Zungen behaupten, das sei paradox bei jemandem, der meinen Nachnamen trägt. Aber ich schwöre: Es ist so.

Aufräumen macht aus mehreren Gründen glücklich: Man schafft Platz. Es sieht schön aus hinterher. Und man findet gelegentlich Dinge, von denen man nicht mehr wusste, dass man sie überhaupt besitzt. Das ist dann so, als ob man sie ein zweites Mal kauft. Und dass Shoppen (zumindest uns Frauen) glücklich macht, weiß ja jeder.

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