Buttercreme-Torte ohne Pudding

Hier das Rezept für Buttercreme-Torte ohne Pudding von meiner Oma. Sehr lecker, sehr kalorienreich und ein bißchen knifflig in der Zubereitung, da die Buttercreme gern mal etwas störrisch ist. Wenn sie dann aber erst einmal fertig ist, wird man für alle Mühen reichlich entschädigt. Man kann die Buttercremetorte entweder in der "normalen" Geschmacksrichtung belassen oder mit Kaffee, Kakao oder Nougat variieren.

Zutaten für die Buttercreme-Torte

Ein heller Wiener Boden, 375 g Deutsche Butter, 6-7 Eier, ein Glas Marmelade (z. B. Kirsch, Johannisbeere), 3 EL Zucker, ein Päckchen Vanillezucker, ein Fläschchen Rumaroma. Nach Belieben etwas löslicher Kaffee, Kakao oder Nougat. Für die Dekoration: Schokostreusel und Mokkabohnen (oder was auch immer man hübsch und lecker findet).

Zutaten für Buttercremetorte ohne Pudding

Außerdem benötigt man drei Rührschüsseln und ein Handrührgerät. Von Vorteil ist auch eine Mikrowelle (warum? später!). Um die Torte in gleich große Stücke einzuteilen, ist ein Tortenteiler von Vorteil.

Die Butter muss weich sein, und die Eier sollten etwa die gleiche Temperatur wie die Butter haben. Am besten nimmt man beides ca. 2 Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.
Die Butter wird zusammen mit dem Rumaroma gerührt, bis die Butter cremig ist. In einer zweiten Schüssel vermischt man Eier, Zucker und Vanillezucker und verrührt die Mischung sehr lange, bis sie richtig schaumig ist.
Dann rührt man die Eimischung in die Butter ein.

Die Probleme, die jetzt entstehen können: Gerinnt die Butter, stellt man alles eine Weile in den Kühlschrank, bis eine optimale Konsistenz gegeben ist. Flockt die Mischung aus, stellt man sie kurz (ca. 10 Sekunden bei voller Leistung) in die Mikrowelle. Alternativ kann man sie auch über kochendem Wasser erwärmen.

EDIT: In einem neueren Artikel habe ich eine Methode beschrieben, mit der mir die Buttecreme bislang immer auf Anhieb gelungen ist, ohne dass ich tricksen musste: Der Trick, wie die Buttercreme gelingt.

Etwa 3-4 EL von der fertigen Buttercreme werden entnommen und beiseite gestellt. Mit diesem Anteil kann man später der Torte zur Hälfte eine zusätzliche Geschmacksrichtung geben.

Auf den unteren Tortenboden streicht man nun die Buttercreme und verteilt darauf die Marmelade. Bis zum Rand lässt man ca. 1 cm Platz, damit die Marmelade nicht an den Seiten herausquillt.
Darauf wird der zweite Tortenboden gesetzt und mit Buttercreme bestrichen, ebenso der dritte.
Nun streicht man den Tortenrand mit der Buttercreme ein und kann darauf anschließend Schokostreusel geben.

Mit dem Tortenteiler werden die Schnittlinien für die Tortenstücke markiert.
Für die Dekoration füllt man die restliche Buttercreme in eine Spritztülle und verziert jedes zweite Tortenstück damit.

Die aufbewarte restliche Buttercreme bekommt nun nach Wunsch durch löslichen Kaffee, Kakao oder Nougat (oder Nuss-Nougat-Creme) einen anderen Geschmack und wird dann auf die noch freien Tortenstücke gegeben.

Buttercremetorte ohne Pudding

Klingt eigentlich ganz einfach, ist es aber nicht unbedingt, wenn die Butter nicht so will, wie man selbst es gern hätte. Meine Oma empfiehlt auf jeden Fall Deutsche Markenbutter; mit anderer Butter hat sie schlechte Erfahrungen gemacht.

Meine Empfehlung, wenn man die Torte zweifarbig (und somit mit zwei Geschmacksrichtungen) gestalten möchte: Die zweite Portion Buttercreme separat zubereiten und Kakako, Cappuccino-Pulver oder Nougat direkt mit dem gequirlten Ei vermischen.

Buttercreme-Torte ohne Pudding

Ich kenne eigentlich nur diese Variante von Buttercremetorte und weiß nicht, wie Buttercreme mit Pudding schmeckt. Soll wohl gängiger sein? Wie auch immer, ich finde die Variante ohne Pudding grandios.

Guten Appetit!

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