Vergesslichkeit

Ich bin gerade mal am Ende von Mitte Zwanzig, und schon jetzt treibe ich meine Mitmenschen und mich selbst manchmal mit meiner Vergesslichkeit in den Wahnsinn. Wohin soll das bloß führen? Glücklicherweise sind es in der Regel nur die kleinen Dinge des Lebens, die davon betroffen sind; wirklich Wichtiges vergesse ich eigentlich nicht. Trotzdem - es kann ganz schon nerven ...

Ich vergesse tagelang, die trockene Wäsche aus dem Trockner zu holen.
Ich vergesse Lebensmittel wie Tütensuppen und Konservendosen im Schrank, bis sie wirklich nur noch Erinnerungswert haben ("Ach ja, das habe ich damals gekauft, als ...").
Ich vergesse, wo ich irgendwelche Sachen hingelegt habe.
Wenn ich einkaufen gehe, vergesse ich in acht von zehn Fällen, mir einen Korb oder eine Tasche mitzunehmen.
Beim Einkaufen selbst kaufe ich immer viel mehr, als ich wollte, aber wenn ich nach Hause komme, muss ich feststellen, dass ich das, weswegen ich eigentlich einkaufen gegangen bin, vergessen habe.
Ab und zu laufen mir Leute hinterher, wenn ich einen Supermarkt verlasse: "Hallo, ist das ihre Petersilie? Die haben Sie an der Kasse liegenlassen."
Ich vergesse ständig, mein Handy mitzunehmen und weiß fast nie, wo es gerade herumliegt.
Wenn ich mir abends vornehme, was ich am nächsten Tag alles erledigen will, habe ich die Hälfte davon am nächsten Morgen vergessen.
Ich vergesse, mir abends aufzuschreiben, was ich am nächsten Tag erledigen will.
Ich sperre mich regelmäßig alle paar Wochen aus der Wohnung aus.

Wie sagt meine Mutter immer so schön: "Wenn der A.... nicht angewachsen wäre ..." ;o)

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Kommentar von Alexandra |

Hihihi... Hallo Leidensgenossin! =)
Ich finde es immer wieder erheiternd, dass es anderen auch so geht...
Schöne Page übrigens!

Antwort von Silvi

Danke!
Ich wollte nur mal verkünden, dass das mit den Zetteln mittlerweile immerhin ganz gut klappt. Leider kann eine nie enden wollende To-Do-Liste auch ganz schön frusten. Aber wenigstens behält man so den Überblick.