Unwetter über dem Ruhrgebiet verdonnert mich

... zu dreieinhalb Tagen ohne Internet. Deswegen bin ich jetzt wahrscheinlich unter allen betroffenen Ruhrpott-Bloggern die letzte, die über das Unwetter am letzten Freitag (03.07.2009) bloggt.

Wir waren gerade auf dem Rückweg vom Einkaufen, als die erste Gewitterfront anrückte. Wir wollten eigentlich nur schnell alle Einkäufe, die gekühlt werden müssen, in den Kühlschrank räumen und dann die Einkaufstour fortsetzen. Innerhalb weniger Augenblicke aber war aus dem ersten Getröpfele ein handfester Platzregen geworden, und Minuten später stand das Gewitter direkt über dem Haus.



Der Blitz schlug scheinbar irgendwo bei uns ganz in der Nähe ein, denn es machte "krfzgrfzgrk" aus der Basisstation, und dann war das Telefon tot. Und mitsamt des Telefons freilich auch das Internet.

Wie auch immer; wir fuhren nach dem Gewitter tatsächlich nochmal los zum Einkaufen und wurden dabei unfreiwillig Katastrophentouristen: Mitten in der Innenstadt konnten wir zuschauen, wie eine Hälfte eines vom Blitz gespaltenen Baums umfiel.

Ansonsten war das Unwetter für uns nicht ganz so spektakulär wie für viele andere Herner. Wir wohnen halt auf einem Hügel; hier läuft so schnell kein Keller voll, und die Straße kann auch nicht unter Wasser stehen. Dafür ist man in erhöhter Lage natürlich leider gefährdeter, was Blitzeinschläge angeht.

Meine alte Netzwerkkarte ist nun in den Ewigen Jagdgründen. Die neue ist heute eingezogen. Zum Glück war es nicht mehr Schaden.

Übrigens: Mein PC war ausgeschaltet, ebenso wie die Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz, an der er hängt. Beim nächsten Gewitter werde ich auch noch das Netzwerkkabel abziehen, sicher ist sicher.

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